Umzug - Wie kannst du deinem Tier dabei helfen?

Liebe Tierfreunde

Bitte denkt daran, dass umziehen, nicht nur für euch, sondern auch für eure Haustiere oft ein sehr einschneidendes Erlebnis ist. Sie spüren den Aufbruch schon lange vor dem Zügeltag und viel zu oft lassen wir sie mit ihren Ängsten alleine.

Meine Hündin zum Beispiel klebt mir schon Wochen vorher am Hosenbein und lässt mich keine Sekunde mehr aus den Augen. Stelle ich eine Schachtel auf, setzt sie sich direkt daneben und schaut mich fragend an. Immer wieder erkläre ich ihr, dass sie selbstverständlich mitkommen wird und dass ich sie niemals alleine zurücklassen würde.

Trotzdem spüre ich ihre Ängste und den damit verbundenen Stress. Vielleicht kennst du solche Situationen.

Was du dann für dein Tier tun kannst? 

Bereite es vorgängig auf den Umzug vor:

  • Erkläre ihm/ihr was gerade geschieht.
  • Zeige ihm/ihr geistig Bilder vom neuen Zuhause und wie ihr alle gemeinsam darin wohnt und glücklich seid.
  • Geh mit ihm/ihr am neuen Ort spazieren, damit es sich schon mal an die neue Umgebung gewöhnen kann.
  • Wenn du dein Tier irgendwo lässt, übermittle ihm, dass du wiederkommst und es abholst.
  • Unterstütze es mit einem Pomander von Aura-Soma, mit Bachblüten oder Homöopathie.
  • Bereite es auf den Umzug vor und nimm ihm/ihr den Stress. Z.B. Kinesiologisch.
  • Aber vor allem: Sei achtsam und aufmerksam und gehe auf die Bedürfnisse deines Tieres ein. Vielleicht braucht es in dieser Zeit ein bisschen mehr Zuwendung oder Aufmerksamkeit.

Während dem Umzug

  • Organisiere dich. Wenn du ein ängstliches, sensibles Tier hast, kannst du dafür sorgen, dass es während dem Umzug an einem sicheren Ort, bei einer liebevollen Person ist und es dann abholen, wenn alles ein bisschen ruhiger verläuft.
  • Wenn du ein interessiertes Tier hast, dass den Rummel liebt und du es beim Umzug dabeihaben möchtest, bestimme, wer die Verantwortung für das Tier hat und um sein Wohl besorgt ist, während geschleppt und zusammengebaut wird.

Nach dem Umzug

  • Gib dem Tier die Möglichkeit sich einzugewöhnen. Sei auch hier aufmerksam und achtsam. Wo fühlt es sich wohl? Wo könnte ein guter Ruheplatz für es sein? Was braucht es? Wie geht es ihm?
  • Auch hier kann wieder mit Düften, Blüten etc. unterstützt werden.
  • Und wie schon vorgängig, kannst du auch nachträglich dein Tier ausbalancieren lassen, z.B. mit der Tierkinesiologie.

Falls du Fragen hast oder Erfahrungen mit uns teilen möchtest, melde dich ungeniert bei mir.